Sinnvoll

„Wenn mir das nur jemand gesagt hätte … 
und doch ist ein Kind zu haben, das größte Abenteuer meines Lebens!“ 

Elterncoaching & Erziehungsberatung 

Erinnern Sie sich an die ersten Schritte Ihres Kindes, das mühsame Stolpern, Fallen und das erneute Versuchen.

Versuch und Irrtum, das Kind durfte die eigenen Erfahrungen machen, Sie als helfende und begleitende Hand im Hintergrund.

Ich würde Ihnen gerne dabei helfen, Ihre Begabungen, Stärken und Möglichkeiten sichtbar zu machen, Ihren eigenen Weg und eine für Sie passende Haltung als Eltern zu finden.

Kennen Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen?

  • Der tägliche Schulbesuch wird zur Belastung für die ganze Familie. Was tun?

  • Mein Kind spricht nicht mehr mit mir – wie kann ich trotzdem gut in Kontakt mit meinem Kind bleiben? 

  • Wie viel Trotz ist normal?

  • Wie kann ich mein Kind begleiten so groß zu werden, wie es sich bereits heute fühlt?

  • Wir sprechen nur noch zu dritt: das Handy, mein Kind und ich.

  • Das Jugendamt bietet Hilfe an – kann ich, soll ich, werde ich Hilfe annehmen? 

  • Wir trennen uns als Paar und wollen doch Eltern bleiben – wie soll das gehen?

  • Ich soll mich nicht einmischen, dennoch sehe ich so viele Gefahren und meine es nur gut – wie mache ich mich verständlich?

  • Ich habe Sorge, dass mein Kind den falschen (beruflichen) Weg einschlägt – was kann ich tun?

  • Ich erziehe mein(e) Kind(er) alleine – ich möchte mich mit einer erfahrenen Psychotherapeutin beratschlagen können, gebe es jemanden?

Verplichtende Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung
nach §95 Abs1a AußStrG

Verpflichtende Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung nach §95 Abs1a AußStrG 

Die Beratung richtet sich an Paare, die eine einvernehmliche Scheidung anstreben. Die Eltern werden über die  spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder informiert und beraten. 

„Bei den meisten Scheidungen gelingt es bereits im Vorfeld Einvernehmen über die Regelung der Scheidungsfolgen (z.B. hauptsächlicher Aufenthalt der Kinder, Obsorge, Ausübung des Rechtes auf persönlichen Verkehr, Kindesunterhalt) zu erzielen. 

Aber auch dann, wenn es zu einer einvernehmlichen Scheidung der Eltern kommt, bedeutet das für Kinder

  • einen schmerzlichen Einschnitt in ihre Lebenssituation,
  • einen massiven Verlust (auch, wenn unmittelbar dadurch eine Entspannung der aktuellen Lebenssituation eintreten kann),
  • das Gefühl von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut und Scham,
  • Schuldgefühle, dass vielleicht eigenes Fehlverhalten der mögliche Grund für die Scheidung gewesen sein könnte,
  • Ängste, den Elternteil – der weggeht oder nicht mehr so häufig da ist – zu verlieren,
  • Loyalitätskonflikte gegenüber den Eltern,
  • Neuorientierung im Familienleben bei geänderten Lebensverhältnissen / getrennten Wohnorten.

Damit Eltern erfahren, wie es Kindern in dieser Situation geht und was sie von ihren Eltern brauchen, um die Trennung gut zu bewältigen, gibt es vor der einvernehmlichen Scheidung eine verpflichtende Beratung. In einem einmaligen Termin (Einzel-, Elternpaargespräch oder Gruppe) bekommen Sie Informationen über typische Gefühlen, Sorgen, Ängste und Konflikte von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern sich trennen, und erfahren, wie Sie Ihre Kinder bestmöglichen unterstützen können.

Sie erhalten eine Bestätigung über die Teilnahme an der Beratung, die Sie dem Gericht vorlegen müssen.

Gesetzestext: § 95 Abs. 1a AußStrG

Vor Abschluss oder Vorlage einer Regelung der Scheidungsfolgen bei Gericht haben die Parteien zu bescheinigen, dass sie sich über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder bei einer geeigneten Person oder Einrichtung haben beraten lassen.“ ( zitiert nach:   https://www.trennungundscheidung.at/elternberatung-vor-scheidung/)

Verpflichtende Elternberatung
gemäß § 107 Abs. 3 Z 1 AußStrG

… um den Blick wieder auf die Kinder richten zu können!

„Ein gemeinsames Kind verbindet ein Leben lang. Nach einer Trennung gestaltet es sich für die ehemaligen Partner oft schwierig, Obsorge- und Kontaktrechtsregelungen für das gemeinsame Kind bzw. die gemeinsamen Kinder zu treffen. Gelingt es den Eltern nicht, Regelungen im besten Interesse des Kindes zu treffen und diese auch im Alltag einzuhalten, dann kann das Gericht eine Familien-, Eltern – oder Erziehungsberatung nach § 107 Abs. 3 Z. 1 AußStrG[1] anordnen. 

Eine solche Familien-, Eltern- oder Erziehungsberatung kann vom Gericht angeordnet werden:

  • bei nicht funktionierenden Obsorge- und Kontaktrechtsregelungen
  • bei Uneinigkeit der Eltern über die Gestaltung der Elternschaft
  • bei gestörter elterlicher Kommunikation und mangelnder Kooperation
  • bei Negieren kindlicher Entwicklungsbedürfnisse
  • in hocheskalierten Konflikten zwischen den Eltern (Hochstrittigkeit)
  • bei der Sorge über die Erziehungsfähigkeit der Eltern bzw. eines Elternteils

Das Gericht legt das Stundenausmaß der Beratung fest. Die Erziehungsberatung soll Eltern die Möglichkeit bieten in geschütztem Rahmen, außerhalb des Gerichtssaals über die Bedürfnisse ihrer Kinder zu sprechen. Idealtypisch nehmen beide Eltern teil, um gemeinsame Lösungen erarbeiten zu können.“ 

(zitiert von https://www.trennungundscheidung.at/familien-eltern-oder-erziehungsberatung/)

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Systemische Familientherapeutin
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